Jahresrückblick – was nimmst du mit?

Der Jahreswechsel ist eine besondere Schwelle. Für manche laut, für andere leise. Für viele verbunden mit Ritualen, Rückblicken, Rauhnächten – für andere einfach nur ein Datum im Kalender.

Und weißt du was? Alles ist stimmig.

Dieser Blog ist eine Einladung. Nicht zum Optimieren, nicht zum Analysieren. Sondern zum ehrlichen Hinschauen – auf dein Jahr und auf das, was bleiben darf.

Wenn ein Jahr sich schließt

Zum Jahresende tauchen oft ganz von selbst Fragen auf. Nicht, weil wir sie suchen – sondern weil sie sich zeigen.

  • Was hat dieses Jahr mit mir gemacht?
  • Wo bin ich gewachsen – vielleicht auch über Umwege?
  • Was darf ich wirklich mitnehmen?

Du musst diese Fragen nicht beantworten. Manchmal reicht es, sie da sein zu lassen.

Rückblick ohne Bewertung

Ein Jahresrückblick muss nicht vollständig sein. Und schon gar nicht perfekt.

Vielleicht war dein Jahr erfüllend. Vielleicht anstrengend. Vielleicht beides.
Vielleicht gab es große Schritte – oder ganz stille Entwicklungen, die nur du bemerkt hast.

Erlaube dir, dein Jahr ohne Bewertung anzuschauen.
Nicht im Vergleich. Nicht im Müssen.
Sondern so, wie es war.

Fragen, die bleiben dürfen

Wenn du magst, nimm dir einen Moment für ein oder zwei dieser Fragen – ganz ohne Anspruch, sie „richtig“ zu beantworten:

  • Worauf bin ich in diesem Jahr leise stolz?
  • Was hat mir wirklich gutgetan – auch wenn es unspektakulär war?
  • Was darf im neuen Jahr mehr Raum bekommen?
  • Und was darf ich getrost hierlassen?

Vielleicht kommt eine Antwort. Vielleicht nur ein Gefühl.
Beides ist genug.

Mit Ritual oder ohne

Manche Menschen lieben Rituale zum Jahreswechsel.
Andere spüren: Dieses Jahr brauche ich das nicht.

Vielleicht hast du Lust auf Kerzen, Schreiben, Stille.

Ein ätherisches Öl, das du genießen und wirken lassen möchtest.
Vielleicht willst du einfach ausschlafen, spazieren gehen oder nichts Besonderes tun.

Märchen schauen.

Auch das ist Selbstfürsorge.
Auch das ist bewusst.

Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“.
Es gibt nur das, was für dich in diesem Moment stimmig ist.

Was nimmst du mit?

Vielleicht ist es ein Gedanke.
Ein Gefühl.
Eine neue Klarheit.
Oder einfach mehr Vertrauen in dich selbst.

Zum Abschluss möchte ich dir eine einzige Frage mitgeben – als leisen Begleiter in die nächsten Tage:

Was aus diesem Jahr darf bleiben, weil es dir wirklich gutgetan hat?

Du musst sie niemandem beantworten.
Vielleicht beantwortet sie sich mit der Zeit von selbst – während du unterm Weihnachtsbaum sitzt und einfach

„nichts tust“.

Von Herzen,

Bettina

Besinnliche Weihnachten und einen schwungvollen Jahreswechsel